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Immer wieder liest man von "Problempferden".

 

Aber was genau ist das, ein "Problempferd"?

 

Ein Problempferd ist ein Pferd, das ein unerwünschtes Verhalten zeigt.

 

Und was ist ein unerwünschtes Verhalten?

 

Unerwünschtes Verhalten ist ein Verhalten, das im natürlichen Verhaltens-

repertoire des Pferdes vorkommt aber der Mensch in dem Moment nicht möchte. Beispiele sind das Fluchtverhalten, Beissen, Bocken oder Steigen.

 

 

Wie kommt es nun zu so einem Verhalten?

 

Hier ist die Antwort nicht mehr so einfach, da es eine Menge Gründe geben kann. In der Regel kann man sie in zwei Gruppen teilen:

1. Pferde die durch Inkonsequenz gelernt haben ein bestimmtes Verhalten

    zu zeigen.

2. Pferde die durch schlechte Haltung oder Misshandungen gelernt haben sich zu wehren oder ihre

    Situation erträglich zu machen. Hierzu gehört auch eine unpassende Ausrüstung die beim Pferd

    Schmerzen verursacht.

 

Die erste Gruppe ist hier deutlich leichter zu "therapieren", da man dem Pferd durch Konsequentes Verhalten zeigen muss, dass das unerwünschte Verhalten nicht geduldet wird. Wichtig ist hierbei die dauernde Konsequenz, ein gutes Timing und ein sicheres auftreten. WICHTIG Konsequenz hat NICHTS mit Gewalt zu tun. Gewalt und zwanghafte Unterordnung führt nur zu weiteren Problemen wie Angst oder Aggression seitens des Pferdes. Beides führt nicht zu einem Vertrauensvollem Umgang.

 

Die zweite Gruppe ist deutlich schwieriger zu "therapieren". Hier gilt, je weniger Informationen man über die Vergangenheit hat, desto schwieriger ist es. Hier ist ein ausführliches Vorgespräch sehr wichtig. Danach schaue ich mir das Pferd genau an um die Problematik zu erkennen. Oft ist das Problem, dass solche Pferde besonders liebevoll behandelt werden, was menschlich gesehen absolut ok ist. Aus Pferdesicht ist man aber sehr nachlässig, lässt einiges durchgehen und zeigt sich unter Umständen rangniedrig. Dies führt bei vielen Misshandelten Pferden dazu, dass sie sehr unsicher werden. Einige werden dann sehr ängstlich (weil die Führungsperson fehlt) und andere werden eher dominant (da sie jetzt endlich ranghoch sind). Hier muss man einen guten Mittelweg finden.

 

Wenn man ein "Problempferd" hat und Hilfe benötigt, sollte man sich jemanden suchen der mit dem Pferd UND dem Besitzer arbeitet. Gerade hier ist es sehr wichtig, dass man den Trainer versteht und sich auch an die Trainingsabsprachen hält. Nur so ist das Training auch erfolgsversprechend. Auf jeden Fall muss der Besitzer viel Zeit und Geduld mitbringen. Ein "Problempferd" ist in den meisten Fällen nicht nach 3 Wochen therapiert.

 

Sollten sie so ein Pferd besitzten, würde ich Ihnen gerne helfen mit ihrem 4Beiner wieder eine gute und Vertrauensvolle Bindung zu bekommen. Der erste Termin ist wegen der ausführlichen Aufnahme meist sehr Zeitintensiv (ca. 2 Stunden), danach würden die Termine immer ca. 60 Minuten dauern. Wie oft ein Termin stattfinden sollte, muss im Einzelfall entschieden werden, da das auch bzw. vorallem von den Voraussetzungen des Besitzers abhängt.

 

Preise: 

Erstes Treffen mit ausführlichem Gespräch und Pferdebegutachtung 60,00 Euro

Alle weiteren Termine ca. 60 Minuten 30,00 Euro

Fahrtkosten ab einer Entfernung von 20km - 0,30 Euro pro zusätzlichem km

   

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