Die beiden Classic Ponys Jamiro (2011) und Smockey (2010) sind nicht als Problemponys gekommen. Sie sollten lediglich weitervermittelt werden. Das Abholen der beiden Mäuse erwies sich allerdings als äußerst schwierig.

Auf dem Hof angekommen, wurden wir von der Eigentümerin und einer Freundin empfangen. Bis zu diesem Zeitpunkt, war mir nicht klar, dass die Ponys nicht gerne in den Hänger gehen. Doch das sollten sie schnell zeigen.
Smockey legte direkt den Rückwärtsgang ein. Ihn konnte man allerdings schnell überzeugen, so dass er nach wenigen Minuten doch im Hänger stand.

Bei Jamiro war es schon deutlich schwieriger. Die beiden Damen hatten keine Zeit mitgebracht und so war es Hektik pur. Jamiro weigerte sich auf den Hänger zu gehen, er stieg, sprang seitwärts runter. Plötzlich zog eine Frau die Jacke aus, ich dachte ihr wäre warm. Doch sie zog sie über Jamiros Kopf. Ich konnte es nicht glauben und sagte ihr, dass sie das lassen soll. Ihr Argument "Das haben wir schonmal so gemacht, er weiß dann nicht wo er ist. Dann gehts." Ich konnte es kaum glauben und natürlich haben wir so auch nicht verladen. Schließlich musste er bei mir auch noch einmal auf den Hänger. Irgendwann klappte es dann doch und es ging nach Hause.

Die beiden sind nicht nur hübsch sondern auch gefahren. Und so fand sich schnell eine freundliche Liebhaberin die Interesse an den beiden hat. Sie sollten nach Magdeburg, doch ich konnte sie unmöglich so verladen. Also ging es zum Verladetraining:

 

Ich stellte mich auf einen langen Tag ein, da ich auf keinen Fall so rumeiern wollte. Ich wollte die Pony Neugier nutzen und erst einmal schauen was passiert. Da Smockey weniger Angst zeigte, habe ich mit ihm begonnen. Ich war sehr erstaunt, denn bereits im ersten Anlauf kam er mit auf den Hänger. Er holte sich dort etwas zu essen ab und ging gemütlich wieder runter. Bereits nach 7 Minuten konnte ich ihn alleine auf den Hänger schicken. Wenn es nur immer so einfach wäre.

 

Bei Jamiro (siehe unten) ging es nicht ganz so schnell. Ich holte ihn vom Paddock und er kam bis zum Hänger mit. Ich hatte die Trennwand vergrößert um uns Platz zu machen. Doch schon die Hänger Klappe war ein Problem. Beim Verladetraining ist es äußerst wichtig zu erkennen, obdas Pferd einfach nur "bockig" ist oder doch "Angst" hat. Eine falsche Einschätzung kann hier zu noch größeren Problemen führen. Jamiro hatte definitiv Angst, da seine Hinterhand anfing zu zittern. Ich "parkte" ihn genau vor der Klappe und setzte mich in den Hänger. Er hatte nur die Möglichkeit vorne stehen zu bleiben oder rein zu kommen (dort wartete eine leckere Belohnung). Natürlich geht das so nicht mit jedem Pferd/Pony aber hier konnte ich die Eigenschaften des Ponys - Neugier und Fresslust - für mich nutzen. Nach 8 Minuten kam er auf den Hänger. Ich war mächtig stolz auf ihn. Allerdings erwies sich das runter als sehr schwierig, da er sich auf dem Hänger drehte (siehe Bild). Ich habe ihn erst einmal drehen lassen und das ganze ein paar Mal wiederholt. Dann habe ich die Trennwand langsam wieder zurück geschoben. Auch wenn er immer einen Moment brauchte, er ging immer rauf. Nach 30 Minuten war auch dieses Pony erfolgreich kurriert und er ging mit offenen Augen rauf. Und Rückwärts wieder runter.

 

Viele wissen, dass es eine Moment Aufnahme ist, die sich einen Tag später schon wiedere ändern kann. Also wiederholte ich das Training am nächsten Tag. Zu meiner Überraschung gingen beide Ponys bereits im ersten Versuch ganz brav mit gesenktem Kopf auf den Hänger.

 

Manchmal kann es so einfach sein ;-)

 

 

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